
Quelle: Flickr/partymonstrrrr
Martinas Schminke verläuft. Sie wirkt hektisch, rennt durch ihre ganze Wohnung auf und ab, immer wieder. Dann macht sie kurz vor dem Spiegel Halt und stöhnt auf: nochmal schminken. Sie ist noch im Slip, hat sich gerade eben schon einmal geschminkt und muss es aufgrund des Verschmierens noch einmal wiederholen. Sie schaut wieder hektisch auf die Uhr, die Zeit rennt: in einer halben Stunde wird Martina Thomas treffen – zum ersten Mal.
Wie es eben Martina passiert, geht es wahrscheinlich vielen Menschen genauso. Vor dem ersten Date will man die nötigen Vorbereitungen treffen, damit später nichts falsch gemacht wird und vor allem, dass man vor dem anderen punktet. “Der erste Eindruck”, sagen dann immer die Freunde, machen einen selber verrückt. Sicherlich, der erste Eindruck ist immer der wichtigste, allerdings sollte man sich vor diesem Moment nicht zu sehr verrückt machen – denn nur so wird der erste Eindruck beim anderen positiv ausfallen.
Vor lauter Aufregung sollte darauf geachtet, dass beim Auftreten die Ausstrahlung und Gang stimmt, Mimik, Haltung und Freundlichkeit ansprechend sind und vor allem, dass beim Sprechen auf eine klare, deutlichen und gut zu verstehende Aussprache geachtet wird. Natürlich dürfen die Klamotten beim ersten Eindruck nicht fehlen und sind mitentscheidend für das, was nach dem ersten Eindruck passiert. Und wer regelmäßig aktuelle Mode News konsumiert, sollte eigentlich wissen, was gerade “In” ist. Doch generell gilt für die Frauen der Schöpfung, dass man seine schönen Seiten hervorheben und seine “Problemzonen” etwas kaschieren soll. Und auch wer stilvoll auftritt, der kann eigentlich nur punkten. Bei den Farben ist immer die zu wählen, die zu einem selber passt und mit der man sich wohl fühlt.
Wer sich von innen stark fühlt, der kann auch nach außen hin eine positive Ausstrahlung zeigen. Im Falle von Martina jedenfalls war das Make-up am Ende nicht ganz so wichtig, Thomas erster Eindruck bei ihr war nicht unbedingt der beste, so dass das erste Date nach nur fünf Minuten vorbei war. Dass der andere einem selber nicht gefällt, kann man mit noch so tollen Tipps jedenfalls nicht beeinflussen.
Gastautorin Laura Baumann





