Speed-Dating ist nichts neues mehr und fast jeder hat schon mal davon gehört, aber nur die wenigsten haben es tatsächlich auch ausprobiert. Das liegt wohl grundsätzlich an der Außenwirkung von arrangierten Dates: Ist man so ein Verlierer, dass man sich nicht selbst mit einer Frau verabreden kann? Gehen nicht nur Verzweifelte zu Partneragenturen, die die innere Uhr ticken hören?
Dabei sollte man auch arrangierte Verabredungen als etwas Neues nicht verschlossen sein. Viele vergessen nämlich dabei, dass alles Neue im Leben auch interessant, spannend und lustig sein kann. Und wieso sollte man selbst der Einzige “Normale” sein, der so etwas ausprobiert? Auch andere nette und hübsche Menschen haben es aus verschiedenen Gründen noch nicht geschafft, den passenden Partner zu finden.
Gerade das Speed-Dating vereint eine Menge Vorteile, die einem Standard-date deutlich überlegen sind. Zum einen ist es perfekt für Menschen mit Zeitnot. Es ist gewollt, dass man sich in kurzer Zeit verständigt und am Ende des Blitz-Dates nur feststeht: Symphatisch oder unsymphatisch? Will man mehr erfahren oder hat man genug gehört? Auch die höhere Auswahl ist vorteilhaft und so nur in einem Date-Marathon von 7 Verabredungen an 7 Tagen möglich. Und wer hat schon so viel Zeit und Lust? Ich schon mal nicht!
Ich selbst bin ein Freund des Speed-Datings und habe dadurch nicht nur meine Freundin sondern auch Freunde kennengelernt, mit dem man Gemeinsamkeiten und Interessen teilen kann. Auch wenn es schon die ein oder andere Ausnahme gab, habe noch keinen absoluten Reinfall beim schnelle Dating erlebt. Dass die Symphatien variieren ist vollkommen normal und sollte einen nicht abschrecken.
Man sollte nur ehrlich, freundlich und offen sein, alles andere macht auch nur wenig Sinn. Denn spätestens wenn man sich wiedertrifft, sich vielleicht verliebt und zusammenkommt, fliegen die Lügen auf und machen alles wieder kaputt. Also bringt es nichts, mit einem Job mit 6stelligem Einkommen, einem Haus und Boot anzugeben. Auch sollte man den Abend nicht als Plattform nutzen, nur mit jemanden ins Bett zu gehen. Nur die Wenigsten lassen sich darauf ein und gehen mit einem wildfremden nach Hause.





